These lectures are what their title says they are: an introduction to that part of philosophy, called "practical", which is concerned with actions and things in their neighbourhood (e.g., desires, desicions, intentions, policies). Practical philosophy asks how to describe and explain these items, but also how to assess them – most notably, how to assess them as rational or irrational or as morally good or bad.

A scheme of weekly voluntary exercises will supplement these lectures throughout the term: you hand in answers per e-mail a few days after each lecture and will receive, also per email, a response by a tutor. Participation in this scheme is strongly recommended, not least because the questions in the final exam will be of a similar character. In order to pass the exam and, more generally, to become good at philosophy, you need to practise thinking about the topics and writing clearly structured and well-reasoned answers to philosophical questions; it is that practise that the exercise scheme provides.

There is only one kind of exam associated with these lectures: a 90-minute written final exam. You can answer the questions in the final exam in German if you like. It will not influence your grade whether you answer in English or in German.

Zeit: Donnerstag, 16-18 Uhr
Ort: Geb. B3 1, HS I

Die Vorlesung bietet einen ersten Einblick in das philosophische Denken der Antike. Da jeder Versuch, eine solche Epoche im Rahmen einer einsemestrigen Veranstaltung vollständig erfassen zu wollen, zum Scheitern verurteilt ist bzw. in einer oberflächlichen Aufzählung von Namen, Strömungen und Themen enden dürfte, werden wir von vornherein eine Auswahl der zu behandelnden Themen und Autoren zu treffen haben. Diese Auswahl soll zentrale Elemente der antiken Philosophie herausgreifen, die einerseits als exemplarisch für diese Epoche gelten dürfen und sich andererseits für die weitere Entwicklung der Philosophie als bedeutend erwiesen haben.

Der Schwerpunkt soll dabei auf Platon und Aristoteles gelegt werden. Diese beiden Denker haben mit ihren Texten auf beeindruckende und beispiellose Weise den Rahmen für die gesamte abendländische Philosophie abgesteckt. Ihre Begriffe, Themen, Probleme, Thesen und Lösungsstrategien bestimmten den weiteren Gang der Philosophie und prägen bis in unsere Zeit hinein die Debatten in den verschiedenen philosophischen Teildisziplinen.

Um die Problemsituation verstehen zu können, in der Platon seine Philosophie entwickelt hat, wird es sinnvoll sein, uns in den ersten Sitzungen zumindest mit einigen wichtigen Elementen der sogenannten vor-sokratischen Philosophie zu befassen. Damit begeben wir uns zugleich in eine Zeit zurück, die üblicherweise als der Anfang der Philosophie des Abendlandes beschrieben wird.

Um die durch den Titel der Vorlesung geweckten Erwartungen, man erhalte in ihr einen Überblick über den Gesamtverlauf der antiken Philosophie, nicht ganz zu enttäuschen, soll die Veranstaltung durch eine knappe Darstellung der Hellenistischen Philosophie nach Aristoteles abgerundet werden.

Zeit: Donnerstag, 14-16 Uhr
Ort: Geb. B3 2, HS 0.03

Die Vorlesung gibt einen Überblick über Grundpositionen der Philosophie der Neuzeit, und zwar vor allem im Bereich der Theoretischen Philosophie. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung zwischen den beiden neuzeitlichen Grundströmungen des Rationalismus und des Empirismus, die anhand exemplarischer Vertreter besprochen werden.

Zeit: Freitag, 14-16 Uhr
Ort: Geb. B3 1, HS I