Kaum eine (Welt-)Religion verzichtet darauf, normativ-ethische Anforderungen zu formulieren. Dabei wird typischerweise nicht bloß gefordert, an die Existenz einer (oder mehrerer) Entität(en) zu glauben, sondern auch sein Leben und Handeln auf eine bestimmte Art zu gestalten. In diesem Seminar werden wir uns exemplarisch mit einigen in Religionen eingebettete Ethik-Konzeptionen auseinandersetzen. Dabei werden uns unter anderem folgende Fragen beschäftigen:

  • Welche konkreten normativ-ethischen Forderungen werden überhaupt formuliert?
  • Wie lassen sich diese Forderungen systematisieren und klassifizieren — und wie plausibel sind sie?
  • Welche metaethischen Annahmen werden durch die jeweiligen Forderungen vorausgesetzt — und wie plausibel sind sie?
  • Gibt es einen notwendigen Zusammenhang zwischen Ethik und Religion? Was spricht dafür, was dagegen?

Die Literaturliste wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

Zeit: Mittwoch, 16–18 Uhr
Ort: Geb. B2 2, Raum 1.02