Dr. Niko Strobach
073102
Proseminar
Philosophie als Psychotherapie - Texte der nachklassischen Antike
Zuordnung: A 1; D 1
Eignung: Primarstufe/AK/Studium im Alter
Zeit: Mi 9-11
Ort: R 225
Beginn: 14.10.98
Sprechstunde: Mo 16-17 u. n.V. Raum: R 220

Viele antike Autoren nach Platon und Aristoteles haben philosophische Texte geschrieben, weil sie der Meinung waren: Philosophieren tut der Seele gut. Anders als bei den beiden attischen Klassikern überwiegt bei diesen späteren Autoren die psychotherapeutische Motivation zum Philosophieren das Erkenntnisinteresse. Diese Motivation soll einen Leitfaden bieten, um einen ersten Eindruck von wichtigen Texten der nachklassischen Antike zu gewinnen, mit denen man sich detailliert jeweils viel länger beschäftigen könnte. Geplant ist die Lektüre von Kernstellen aus folgenden Texten: Epikur (341-270 v.Chr.), Brief an Menoikeos; Sextus Empiricus (2. Jhdt. n.Chr.), Grundriß der Pyrrhonischen Skepsis; Epiktet (55-135), Handbüchlein der Moral; Mark Aurel (121-180), Selbstbetrachtungen; Augustinus (354-430), Bekenntnisse; Boethius (480-524), Trost der Philosophie. Die Texte liegen als Kopiervorlage im Seminarapparat. Ein Schein wird durch die schriftliche Beantwortung von Fragen zur Sitzungsvorbereitung und durch eine Abschlußklausur erworben.

Ein Reader mit Texten und Fragen dazu wird fortlaufend hier zur Verfügung gestellt werden

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